DES DEUX CLÉS, Languedoc

Die Schlüssel zur Liebe

Vor gut 10 Jahren während eines Praktikums bei demselben ‘Négociant’ in der Bourgogne nahm die Liebe wohl ihren Anfang: sie, Gaëlle, für Pinot Noir verantwortlich, er, Florian, für den Chardonnay. Das sind beides Burgundersorten, das muss zusammenkommen. 😊 Okay, okay, das ganz allein war es nicht. Es gab auch noch die biodynamische Wirtschaftsweise, die im Burgund einen besonderen Stellenwert hat (Stichwort Romanée-Conti, Leroy, Leflaive, kurz: die gesuchtesten, berührendsten und mit teuersten Weine auf Planet Wein) und jede Menge kleiner feiner Restaurants zu entdecken. Und das alles gemeinsam. Da kann man sich schon verlieben … in die Weine, in das Weinmachen und ... nun ja, in das «Praktikum-Gschpännli».

Den nächsten Schlüssel fanden die Beiden in dem wunderschönen, aber wilden Landstrich zwischen Carcassonne, Perpignan und Narbonne im Südwesten Frankreichs. Im Languedoc, und um ganz genau zu sein: im Corbières. Auf 12 Hektar fanden Sie alte Reben, teilweise über 110 Jahre alt – Carignan, Grenache, Syrah – die Sie biodynamisch bewirtschaften.

Diese konsequente Nachhaltigkeit gepaart mit Minimalismus findet sich dann auch in Ihren Weinen wieder. Sie sind schlicht eine Liebeserklärung an Mensch, Tier und Natur. «Die Weine entstehen draussen im Weinberg» in handwerklicher Arbeit. Da wird dann die Unterbodenpflege der Reben mit der Hacke von Hand erledigt. Nur so als Beispiel. Im Keller dann dieselbe handwerkliche Philosophie: nur kurze Mazeration, teilweise werden die Trauben mit den blossen Füssen gestampft (aber ja, natürlich vorher gewaschen), Spontangärung, Betontröge und wenig neues Holz. Wir reden da von 10-20%. Filtration? … Fehlanzeige.

Die Weine sind knochentrocken, haben den Druck der sommerlichen Frucht, schmecken ursprünglich, authentisch und dennoch nobel-elegant. Sie sind die Liebeserklärung der Beiden an diese wild-romantische, aufregende Landschaft.

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